Unterschiedliche Länder fördern den Kauf von E-Bikes und Lastenfahrrädern

E-Bikes erfreuen sich in ganz Deutschland großer Beliebtheit, sind jedoch für viele eine finanzielle Herausforderung. Deshalb haben sich unterschiedliche Bundesländer, Städte und Kommunen entschieden, den Kauf von Pedelecs und Lastenfahrrädern zu fördern.

In Baden-Würtemberg sind laut Angaben der zuständigen Behörde knapp eine halbe Million Pedelecs und E-Bikes auf den Straßen unterwegs. Die E-Mobilität wird hier auch am stärksten in ganz Deutschland gefördert, denn als Regelförderung gibt es bis zu 4.000 Euro, wenn sich ein Unternehmen zum Kauf eines gewerblich genutzten E-Bikes entschließt. Grundsätzlich werden sowohl Kauf als auch Leasing eines E-Transportfahrrades mit 50 Prozent der Investitionskosten gefördert. Sehr interessant in diesem Zusammenhang scheint die Strategie der Behörden in Heidelberg, wo es nicht nur finanzielle Unterstützung für die E-Mobilität gibt, sondern auch Cargobikes in das öffentliche Mietradsystem aufgenommen werden.

Auch in Bayern wird die Elektromobilität gefördert. In München wird der Kauf von elektrischen Transportfahrrädern mit bis zu 25 Prozent des Anschaffungswertes gefördert. Die Prämie ist allerdings bei 2000 Euro pro Pedelecs gedeckelt und gilt nur für Bikes, die privat genutzt werden. Im Saarland werden die Anschaffungskosten von zwei- bis dreirädrigen Elektrofahrzeugen mit maximal 50 Prozent des Kaufpreises unterstützt. Auch hier gibt es eine Deckelung, die bei 1000 Euro für ein E-Bike und 1500 Euro für E-Lastenrader liegt. Außerdem können Förderungen für Fahrrad- und E-Bike-Abstellanlagen, die mindestens sechs Fahrzeugen Platz bieten, oder für die Nachrüstung von Ladestationen, beantragt werden.

Niedersachsen ist das aktuellste Beispiel eines Bundeslandes, das einen Kaufzuschuss für Transportfahrräder auf Elektrobasis bietet. In Kooperation mit der Sparkasse wird der Kauf von Lastenfahrrädern und Lasten-E-Pedelecs, die gewerblich genutzt werden, entsprechend unterstützt. Die Nachfrage ist dabei hoch, denn innerhalb von nur acht Wochen gab es bereits 23 Antragsteller, die insgesamt 18000 Euro Fördergeld erhalten haben. Seitens der Politik kann also nachhaltiges Verkehrsverhalten durchaus beeinflusst werden, wobei derlei Aktivitäten zu begrüßen sind.

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